Long COVID Beratung bei Juvanity Lampertheim

Long COVID & Post-COVID-Syndrom

Erschöpfung, Brain Fog, Kreislaufprobleme oder ein deutlicher Leistungseinbruch – und seit einer COVID-19-Infektion ist der Körper nicht mehr derselbe? In meiner Praxis Juvanity in Lampertheim entwickle ich aus Ihrem individuellen Beschwerdemuster einen nachvollziehbaren Behandlungs- und Abklärungsplan.

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Long COVID kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Während manche Betroffene vor allem unter anhaltender Erschöpfung leiden, stehen bei anderen Herzrasen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Atembeschwerden, Schlafprobleme, Schmerzen oder Verdauungsbeschwerden im Vordergrund.

In meiner Praxis Juvanity in Lampertheim betrachte ich Long COVID deshalb nicht als ein einzelnes Krankheitsbild mit einer Therapie für alle. Entscheidend ist vielmehr die Frage: Welches Beschwerdemuster liegt bei Ihnen vor – und welche Faktoren können wir konkret beeinflussen?

Mein Ziel ist es, aus vielen einzelnen Symptomen einen nachvollziehbaren Zusammenhang und daraus einen individuellen Behandlungs- und Abklärungsplan zu entwickeln.

Warum ich Long COVID nicht nach Schema F behandle

Long COVID ist für viele Betroffene besonders frustrierend: Die Beschwerden sind real, gleichzeitig bleiben klassische Untersuchungen nicht selten ohne eindeutige Erklärung. Hinzu kommt, dass unter dem Begriff Long COVID sehr unterschiedliche Beschwerdebilder zusammengefasst werden.

Genau deshalb nehme ich mir in meiner Praxis Zeit, den bisherigen Verlauf, vorhandene Befunde und die einzelnen Symptome im Zusammenhang zu betrachten. Fatigue, PEM, Kreislaufbeschwerden, Brain Fog, Schlafprobleme oder Verdauungsbeschwerden können völlig unterschiedliche Schwerpunkte setzen – und benötigen entsprechend unterschiedliche Ansätze.

Ich arbeite deshalb nicht mit einem starren „Long-COVID-Protokoll“. Ziel der Erstanamnese ist es herauszuarbeiten,

  • welche Bereiche bei Ihnen im Vordergrund stehen,

  • welche Zusammenhänge erkennbar sind,

  • welche Diagnostik noch sinnvoll sein kann,

  • welche Faktoren wir konkret behandeln können

  • und welche Maßnahmen zunächst Priorität haben.

So entsteht Schritt für Schritt ein individueller Fahrplan.

Long COVID: Wenn nach der Infektion etwas zurückbleibt

Eine COVID-19-Infektion ist bei den meisten Menschen nach einigen Tagen oder Wochen überstanden. Bei einem Teil der Betroffenen bleiben jedoch Beschwerden bestehen oder treten nach der eigentlichen Infektion neu auf.

Long COVID kann dabei verschiedene Organsysteme betreffen. Besonders häufig stehen Fatigue, Belastungsintoleranz, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Atembeschwerden sowie Störungen des Herz-Kreislauf- und autonomen Nervensystems im Vordergrund.

Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein: Manche Betroffene können ihren Alltag weitgehend bewältigen, andere erleben einen erheblichen Verlust ihrer früheren körperlichen oder geistigen Belastbarkeit.

Die Schwierigkeit dabei: Zwei Menschen mit Long COVID können vollkommen unterschiedliche Beschwerden haben. Genau deshalb beginnt eine sinnvolle Behandlung für mich nicht mit einer Standardtherapie, sondern mit einer genauen Einordnung des individuellen Beschwerdebildes.

Long COVID ist ein komplexes Puzzle

Die Forschung zu Long COVID hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Trotzdem gibt es bislang nicht den einen Mechanismus, der sämtliche Beschwerden erklärt. Diskutiert und untersucht werden unter anderem:

  • Veränderungen des Immunsystems

  • anhaltende Entzündungsprozesse

  • Störungen des autonomen Nervensystems

  • Veränderungen der Gefäß- und Mikrozirkulation

  • Virus- beziehungsweise Antigenpersistenz

  • Autoantikörper

  • Veränderungen des Zellstoffwechsels und der Mitochondrien

  • Reaktivierungen anderer Viren

  • Veränderungen des Darmmikrobioms und der Darm-Immunsystem-Achse

Für die Praxis bedeutet das vor allem eines: Wir müssen herausfinden, welche Systeme beim einzelnen Patienten tatsächlich betroffen sein könnten und welche davon therapeutisch relevant sind.

Dabei spielen insbesondere folgende Bereiche eine Rolle:

  • Fatigue & Belastungsintoleranz

  • PEM / Post-Exertionelle Malaise

  • Kreislauf & autonomes Nervensystem

  • POTS / orthostatische Beschwerden

  • Brain Fog & kognitive Beschwerden

  • Schlaf & Regeneration

  • Muskeln, Gelenke & Schmerzen

  • Herz & Atmung

  • Darm & Verdauung

  • Mikronährstoff- und Stoffwechselstatus

Diese Bereiche können einzeln auftreten – häufig überschneiden sie sich jedoch.

Fatigue ist nicht gleich Müdigkeit

Eines der häufigsten Symptome bei Long COVID ist eine ausgeprägte Fatigue. Damit ist nicht einfach gemeint, dass man nach einem langen Arbeitstag müde ist. Betroffene berichten häufig über einen deutlichen Verlust ihrer früheren körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit.

Eine besondere Rolle spielt dabei die Post-Exertionelle Malaise, kurz PEM. Bei PEM führt körperliche, geistige oder auch emotionale Belastung zu einer unverhältnismäßigen Verschlechterung der Beschwerden. Charakteristisch ist, dass dieser sogenannte „Crash“ auch zeitverzögert auftreten kann – beispielsweise erst am Abend oder am folgenden Tag – und über mehrere Tage anhalten kann.

Diese Unterscheidung ist therapeutisch wichtig. Denn ein Patient ohne relevante PEM kann unter Umständen von einem vorsichtigen Wiederaufbau seiner Belastbarkeit profitieren. Bei ausgeprägter PEM kann zu viel Belastung dagegen Beschwerden verstärken.

POTS & Dysautonomie: Wenn der Kreislauf aus dem Takt gerät

Long COVID kann auch das autonome Nervensystem betreffen – also jenes System, das unter anderem Puls, Blutdruck, Verdauung, Temperaturregulation und viele andere unbewusste Körperfunktionen steuert.

Ein bekanntes Beschwerdebild ist das posturale orthostatische Tachykardiesyndrom, kurz POTS. Typische Beschwerden können sein:

  • stark ansteigender Puls beim Aufstehen

  • Herzrasen

  • Schwindel oder Benommenheit

  • Schwäche beim längeren Stehen

  • Zittern

  • Konzentrationsprobleme

  • Verschlechterung bei Hitze

  • schnelle Erschöpfung

  • teilweise Besserung im Liegen

Bei entsprechenden Hinweisen kann eine gezielte orthostatische Diagnostik beziehungsweise eine weitere kardiologische oder neurologische Abklärung sinnvoll sein.

Brain Fog, Konzentration & Nervensystem

Der sogenannte Brain Fog gehört zu den häufig beschriebenen Beschwerden bei Long COVID. Er kann sich unter anderem durch

  • Konzentrationsprobleme

  • Gedächtnisstörungen

  • Wortfindungsstörungen

  • verlangsamtes Denken

  • schnelle geistige Erschöpfung

  • Reizüberempfindlichkeit

bemerkbar machen. Dabei lohnt sich auch ein genauer Blick auf Schlafqualität, Kreislauf, Ernährung, Mikronährstoffversorgung und weitere Faktoren, die kognitive Beschwerden zusätzlich beeinflussen können.

Herz, Atmung & körperliche Belastbarkeit

Auch Herz-Kreislauf-System und Atmung können nach einer COVID-19-Infektion betroffen sein. Mögliche Beschwerden sind beispielsweise:

  • Kurzatmigkeit

  • Herzklopfen

  • Herzrasen

  • Druck- oder Engegefühl im Brustbereich

  • reduzierte Belastbarkeit

  • ungewöhnlich schnelle Erschöpfung

  • Schwindel bei Belastung

Gerade in diesem Bereich ist es wichtig, relevante organische Ursachen nicht vorschnell unter „Long COVID“ zusammenzufassen. Je nach Beschwerden können deshalb kardiologische oder pneumologische Untersuchungen sinnvoll beziehungsweise notwendig sein.

Muskeln, Gelenke & Schmerzen

Auch Muskel- und Gelenkschmerzen gehören zum möglichen Beschwerdebild. Betroffene berichten unter anderem über:

  • Muskelschmerzen

  • Gelenkbeschwerden

  • Muskelschwäche

  • Spannungskopfschmerzen oder andere Kopfschmerzen

  • deutlich reduzierte körperliche Belastbarkeit

  • ungewöhnlich lange Regenerationszeiten

Auch hier entscheidet das Gesamtbild darüber, welche Diagnostik und Behandlung sinnvoll ist.

Auch der Darm kann beteiligt sein

Long COVID ist keine reine Darmerkrankung. Trotzdem können nach einer SARS-CoV-2-Infektion auch Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder andere neu aufgetretene Verdauungsbeschwerden bestehen.

Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen Darmmikrobiom und Immunsystem intensiv in der Long-COVID-Forschung untersucht. Als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Darmgesundheit ist dieser Bereich für mich besonders interessant.

Bestehen relevante Verdauungsbeschwerden, kann deshalb zusätzlich eine gezielte Darmdiagnostik erfolgen – beispielsweise mit Blick auf Verdauungsleistung, Entzündungsprozesse, Darmschleimhaut und Zusammensetzung des Darmmikrobioms. Dabei steht jedoch immer die individuelle Symptomatik im Vordergrund.

Diagnostik bei Juvanity: Erst das Muster erkennen

Long COVID lässt sich derzeit nicht mit einem einzelnen Laborwert nachweisen. Die Grundlage meiner Arbeit ist deshalb zunächst eine ausführliche Erstanamnese.

Dabei interessieren mich nicht nur einzelne Symptome, sondern insbesondere deren Zusammenhang:

  • Wann war die Infektion?

  • Wann begannen die Beschwerden?

  • Welche Beschwerden bestanden bereits vorher?

  • Was hat sich seitdem verändert?

  • Wie reagiert der Körper auf körperliche oder geistige Belastung?

  • Kommt es anschließend zu einem Crash?

  • Wie verhält sich der Kreislauf beim Stehen?

  • Wie ist der Schlaf?

  • Wie funktioniert die Verdauung?

  • Wie stark ist der Alltag inzwischen eingeschränkt?

  • Welche Untersuchungen wurden bereits durchgeführt?

  • Welche Therapien wurden bereits versucht?

Vorhandene ärztliche Befunde und Laborergebnisse werden selbstverständlich mit einbezogen. Untersuchungen, die bereits sinnvoll durchgeführt wurden, müssen nicht unnötig wiederholt werden.

Welche Laboruntersuchungen können sinnvoll sein?

  • Blutbild und Basislabor

  • Eisenstoffwechsel

  • Vitamin B12 und Folat

  • Vitamin D

  • weitere ausgewählte Mikronährstoffe

  • Schilddrüsenwerte

  • Leber- und Nierenparameter

  • Glukosestoffwechsel

  • ausgewählte Entzündungsparameter

  • je nach Fragestellung weitere immunologische oder infektiologische Untersuchungen

  • bei gastrointestinalen Beschwerden eine entsprechende Darmdiagnostik

Nicht jeder Patient benötigt dasselbe Laborprofil. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Laborwerte, sondern welche Fragen wir damit beantworten möchten und ob sich daraus eine therapeutische Konsequenz ergibt.

Spike-Proteine, Autoantikörper, Mitochondrien & Co.

Wer sich intensiver mit Long COVID beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie Spike-Proteine, GPCR-Autoantikörper, Virus- oder Antigenpersistenz, Mikroclots, Mitochondriendysfunktion, oxidativen Stress oder gestörte Mikrozirkulation.

Ebenso werden mittlerweile zahlreiche Therapieansätze diskutiert oder angeboten – von NAD+-, Vitamin-C- oder Glutathion-Infusionen über IHHT und hyperbare Sauerstofftherapie bis hin zu Oxyvenierung, Immunadsorption oder Aphereseverfahren.

Viele dieser Ansätze sind wissenschaftlich interessant, befinden sich jedoch in unterschiedlichen Stadien der Erforschung und Bewertung. Für meine Arbeit ist deshalb entscheidend: Welche Fragestellung besteht bei diesem Patienten konkret – und welche Konsequenz würde eine Untersuchung oder Behandlung tatsächlich haben?

Nicht jeder verfügbare Test muss durchgeführt werden und nicht jede Therapie passt zu jedem Beschwerdebild. Gleichzeitig halte ich es für wichtig, Entwicklungen in diesem Bereich zu kennen und neue Erkenntnisse regelmäßig in die eigene Arbeit einzuordnen.

Die Therapie: Individuell statt Schema F

Long COVID betrifft unterschiedliche Systeme – entsprechend unterschiedlich kann auch der Therapieplan aussehen. Nach der Erstanamnese werden zunächst die Bereiche priorisiert, die für Ihre Beschwerden am relevantesten sind.

Pacing & Belastungsmanagement

Besteht eine PEM, spielt das richtige Energiemanagement eine zentrale Rolle. Ziel ist es zunächst, die persönliche Belastungsgrenze besser kennenzulernen und wiederkehrende Überlastungen beziehungsweise „Crashs“ möglichst zu vermeiden.

Kreislauf & autonome Regulation

Bei orthostatischen Beschwerden oder POTS-Verdacht können Maßnahmen zur Kreislaufstabilisierung Bestandteil des Konzeptes sein. Je nach Befund können beispielsweise Flüssigkeitszufuhr, Elektrolythaushalt, Kompression, Tagesstruktur und weitere Maßnahmen eine Rolle spielen.

Mikronährstofftherapie

Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren kann insbesondere bei länger anhaltenden Beschwerden ein wichtiger Bestandteil der Gesamtbetrachtung sein.

Infusionstherapie

Auch die Infusionstherapie kann Bestandteil des individuellen Behandlungskonzeptes sein. Welche Infusion beziehungsweise welche Zusammensetzung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Therapieziel, den Beschwerden und den vorhandenen Befunden ab.

Darm- & Ernährungstherapie

Bestehen relevante Verdauungsbeschwerden, können Darm und Ernährung einen eigenen Behandlungsschwerpunkt bilden – beispielsweise Ernährungsanpassungen, Prä- und Probiotika oder gezielte Mikronährstoffe.

Schlaf & Regeneration

Schlechter oder nicht erholsamer Schlaf kann Fatigue, Konzentrationsprobleme und körperliche Belastbarkeit erheblich beeinflussen. Deshalb gehören Schlafqualität, Schlafdauer, Tagesrhythmus und Regenerationsfähigkeit zur ganzheitlichen Betrachtung.

Ernährung & Energieversorgung

Bei länger anhaltender Erkrankung verändern sich häufig Appetit, Aktivität, Ernährungsgewohnheiten und teilweise auch das Körpergewicht. Dabei geht es nicht um eine pauschale „Long-COVID-Diät“, sondern um eine Ernährung, die zur individuellen Situation passt.

Weitere medizinische Abklärung

Manchmal besteht der wichtigste nächste Schritt darin, eine bestimmte Fragestellung gezielt fachärztlich untersuchen zu lassen – etwa Kardiologie, Pneumologie oder Neurologie.

Ihr persönlicher Fahrplan

Long COVID kann schnell unübersichtlich werden. Nach der Erstanamnese sollen Sie nicht mit einer weiteren langen Liste möglicher Ursachen nach Hause gehen, sondern mit einer klaren Reihenfolge: Was steht im Vordergrund? Welche Zusammenhänge sind erkennbar? Welche Faktoren können wir behandeln? Welche Diagnostik ist noch sinnvoll? Welche Maßnahmen haben zunächst Priorität?

Wann eine ärztliche Abklärung wichtig ist

Insbesondere bei beispielsweise

  • neu aufgetretenen oder zunehmenden Brustschmerzen

  • ausgeprägter Atemnot

  • Ohnmachtsanfällen

  • auffälligem beziehungsweise neu aufgetretenem Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen

  • neurologischen Ausfällen

  • deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands

sollte zunächst eine entsprechende ärztliche Abklärung erfolgen. Auch wenn bislang trotz ausgeprägter Beschwerden noch keine medizinische Basisdiagnostik stattgefunden hat, kann diese vor beziehungsweise parallel zur Behandlung erforderlich sein.

So läuft die Erstanamnese ab

  1. Anamnesefragebogen – Vor dem Termin füllen Sie unseren ausführlichen digitalen Anamnesefragebogen aus.

  2. Vorhandene Befunde – Laborwerte, Arztberichte und relevante Untersuchungsergebnisse können vorab übermittelt oder zum Termin mitgebracht werden.

  3. Ausführliche Erstanamnese – Im Termin besprechen wir den bisherigen Verlauf ausführlich.

  4. Individuelle Diagnostik – Falls weitere Untersuchungen sinnvoll sind, werden diese gezielt ausgewählt.

  5. Ihr persönlicher Behandlungsplan – Auf Grundlage der Anamnese wird ein individueller Fahrplan erstellt.

Kosten und Abrechnung

Juvanity ist eine reine Privatpraxis für Selbstzahler und Privatversicherte. Die Abrechnung erfolgt nicht nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Gesetzliche Krankenkassen übernehmen heilpraktische Leistungen in der Regel nicht.

Ganzheitliche Erstanamnese – Long COVID: 180,00 €

Die ausführliche Erstanamnese umfasst die gemeinsame Betrachtung Ihrer Beschwerden, des Krankheitsverlaufs, vorhandener Befunde und bisheriger Behandlungen sowie die Erstellung eines individuellen diagnostischen und therapeutischen Fahrplans. Zusätzliche Laboruntersuchungen und Behandlungen sind nicht im Honorar enthalten.

Häufig gestellte Fragen

Muss Long COVID bereits diagnostiziert sein?+

Idealerweise wurden Ihre Beschwerden bereits hausärztlich beziehungsweise entsprechend der Symptomatik fachärztlich abgeklärt. Long COVID wird anhand des Verlaufs, der Beschwerden und der medizinischen Gesamtsituation eingeordnet. Einen einzelnen Bluttest, der Long COVID eindeutig bestätigt, gibt es derzeit nicht.

Welche Befunde soll ich mitbringen?+

Bringen Sie vorhandene Laborwerte, Arztberichte und relevante Untersuchungsergebnisse gerne mit beziehungsweise übermitteln Sie diese vor dem Termin. Bereits sinnvoll erfolgte Untersuchungen müssen nicht unnötig wiederholt werden.

Was ist PEM?+

PEM steht für Post-Exertionelle Malaise. Dabei kommt es nach körperlicher, geistiger oder emotionaler Belastung zu einer deutlichen Verschlechterung der Beschwerden. Diese Verschlechterung kann zeitverzögert auftreten und über mehrere Tage anhalten.

Was ist POTS?+

POTS steht für posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom. Dabei steigt die Herzfrequenz beim Aufrichten beziehungsweise längeren Stehen ungewöhnlich stark an. Typische Beschwerden können Herzrasen, Schwindel, Benommenheit, Schwäche oder Konzentrationsprobleme sein.

Wird bei Long COVID die Darmflora untersucht?+

Das hängt vom individuellen Beschwerdebild ab. Bestehen relevante Magen-Darm-Beschwerden oder ergibt sich aus der Anamnese eine entsprechende Fragestellung, kann eine Darmdiagnostik sinnvoll sein. Eine Stuhlanalyse wird deshalb nicht automatisch bei jedem Long-COVID-Patienten durchgeführt.

Bieten Sie Infusionen bei Long COVID an?+

Ja. Die Infusionstherapie kann Bestandteil eines individuellen Behandlungskonzeptes sein. Welche Inhaltsstoffe und welche Anzahl von Behandlungen sinnvoll sind, richtet sich nach der persönlichen Situation, vorhandenen Befunden und dem jeweiligen Therapieziel.

Testen Sie Spike-Proteine oder Autoantikörper?+

Untersuchungen auf Spike-Proteine, bestimmte Autoantikörper und weitere Spezialparameter werden im Zusammenhang mit Long COVID diskutiert. Ob eine solche weiterführende Diagnostik im individuellen Fall sinnvoll ist, wird anhand der Beschwerden, vorhandenen Befunde und der möglichen therapeutischen Konsequenz entscheiden.

Welche Rolle spielen Mitochondrien bei Long COVID?+

Veränderungen des Energiestoffwechsels und der mitochondrialen Funktion gehören zu den Bereichen, die im Zusammenhang mit Long COVID wissenschaftlich untersucht werden. Für die praktische Behandlung ist jedoch entscheidend, das gesamte Beschwerdebild zu betrachten.

Kann Long COVID auch den Darm betreffen?+

Ja. Auch gastrointestinale Beschwerden können nach einer COVID-19-Infektion auftreten. Bestehen entsprechende Beschwerden, kann der Darm deshalb einen eigenen Schwerpunkt innerhalb der Behandlung darstellen.

Gibt es eine spezielle Long-COVID-Therapie?+

Long COVID kann sehr unterschiedliche Beschwerdebilder verursachen. Entsprechend gibt es keinen identischen Therapieplan für jeden Patienten. Die Behandlung richtet sich danach, welche Bereiche im Vordergrund stehen und welche Faktoren individuell beeinflusst werden können.

Wie lange dauert die Behandlung?+

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Beschwerdebild, Ausprägung und Krankheitsverlauf können sich erheblich unterscheiden. Nach der Erstanamnese kann wesentlich besser eingeschätzt werden, welche Schritte sinnvoll sind.

Wie bekomme ich einen Termin?+

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