
RDS – mehr als eine Ausschlussdiagnose
Reizdarm-Syndrom
Blähbauch, Krämpfe, Durchfall oder Verstopfung – und oft der Satz, es sei „nur psychosomatisch“. Wir sehen Reizdarm als Startpunkt der Ursachensuche, nicht als Endstation.
Die Diagnose wird oft gestellt, wenn Endoskopien ohne Befund bleiben. Das schließt schwere Erkrankungen aus – erklärt aber nicht die Beschwerden. Auf mikroskopischer Ebene herrscht häufig ein Zusammenspiel aus Überempfindlichkeit, Unverträglichkeiten, Leaky Gut und Dysbiose.
Was wir betrachten
- Viszerale Hypersensitivität (Darm-Hirn-Achse)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten als Dauerreiz
- Gestörte Darmbarriere (Leaky Gut) und stille Entzündungen
- Dysbiose und veränderte Gärprozesse
- Motilitätsstörungen (Durchfall- oder Verstopfungstyp)
Unser Ansatz
Wir schauen über die Standarddiagnostik hinaus: gezielte Stuhl- und Atemtests, sorgfältige Anamnese und ein individueller Therapieplan – statt pauschaler Ratschläge wie „mehr Ballaststoffe“ oder „entspannen Sie sich“.









